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Samstag, 31. Juli 2010

Beziehungsgestaltung

Unterlagen und Anmeldetalon als PDF

Datum, Ort

Freitag, 26. November 2010 in Bern

Referentin

Franziska Siegenthaler, lic. phil. Psychologin FSP. Sie arbeitet seit 2005 als Psychotherapeutin an der Psychotherapeutischen Praxisstelle der Universität Bern (Schwerpunkte: Schmerz und Psychosomatische Beschwerden) sowie in der Forschung (Schwerpunkt: Rehabilitation). Sie hat eine Ausbildung in kognitiver Verhaltenstherapie mit interpersonellem Schwerpunkt (Fachpsychologin für Psychotherapie FSP) und bildet sich in Hypnosetherapie weiter. Nach ihrem Erstberuf als  Klinische Heilpädagogin studierte sie in Bern Klinische Psychologie und Sozialpsychologie, und erwarb im Jahr 2000 das Lizentiat. Sie war anschliessend in der Gesundheitsförderung sowie in der Psychiatrie als Psychotherapeutin und in der Forschung tätig.

Inhalt

Die Therapiebeziehung ist einer der am besten validierten Wirkfaktoren in der Psychotherapie überhaupt. Eine günstige therapeutische Beziehung ist einerseits eine Voraussetzung für die Anwendung spezifischer Techniken, gleichzeitig ermöglicht sie auch direkt und unmittelbar emotional heilsame Erfahrungen. Was macht eine günstige Therapiebeziehung aus und wie kann sie konkret und auf den einzelnen Patienten, die einzelne Patientin zugeschnitten gestaltet werden?

Ziel des Kurses ist die Vermittlung der Grundlagen der individualisierten, motivorientierten Beziehungsgestaltung.  Aufbauend auf einer kurzen Einführung in die Konsistenztheorie als allgemeines Modell des psychischen Funktionierens (Grawe, 2004) lernen die Teilnehmenden Möglichkeiten zur Analyse  und zur bewussten, motivorientierten Gestaltung der therapeutischen Beziehung kennen, welche der Reflexion intuitiven Vorgehens, der Verbesserung der therapeutischen Beziehung und dem Umgang mit schwierigen Situationen dienen sollen.

Anmeldeschluss

29. Oktober 2010

Kosten

Fr. 200.00 für SGVT-Mitglieder, Fr. 240.00 für Nicht-Mitglieder

Dauer

8 Lektionen, 1 Tag

Literaturliste

  • Grawe, K. (2004). Neuropsychotherapie. Göttingen, Bern, Hogrefe.
  • Grosse Holtforth, M., & Castonguay, L. G. (2007). Beziehungen und Techniken in der Kognitiven Verhaltenstherapie – ein motivorientierter Ansatz. Verhaltenstherapie und Psychosoziale Praxis, 39(2), 335-350.
  • Stucki, Ch. & Grawe, K. (2007). Bedürfnis- und motivorientierte Beziehungsgestaltung. Hinweise und Handlungsanweisungen für Therapeuten. Psychotherapeut. 52. 16-23.
  • Znoj, H. J. (2005). Die therapeutische Beziehung aus verhaltenstherapeutischer Sicht. In W. Roessler (Ed.), Die therapeutische Beziehung (pp. 81-96). Berlin: Springer.

 

 

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Die letzte Aktualisierung dieses Dokuments erfolgte am 27. Juli 2010