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Samstag, 31. Juli 2010

Kognitive Verhaltenstherapie von Posttraumatischen Belastungsstörungen

 Unterlagen und Anmeldetalon als PDF

Datum, Ort

Freitag, 21. und Samstag, 22. Oktober 2011 in Zürich

Referentin

Dr. phil. Julia Müller ist Diplompsychologin und approbierte Psychologische Psychotherapeutin / Psychotherapeutin FSP mit Schwerpunkt Kognitive Verhaltenstherapie. Sie besitzt zudem die Zusatzqualifikation „spezielle Psychotraumatherapie“ der Deutschsprachigen Gesellschaft für Psychotraumatologie. Sie ist als Oberassistentin wissenschaftlich und therapeutisch im Ambulatorium für Folter- und Kriegsopfer, Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Zürich tätig.

Julia Müller studierte an der Universität Hamburg Psychologie. Von 1999 bis 2001 arbeitete sie als Assistentin an der Technischen Universität Dresden, von 2002 bis 2005 als wissenschaftliche Assistentin im Fachbereich Klinische Psychologie und Psychotherapie an der Universität Zürich Forschungsinteressen sind Faktoren der Entstehung und Aufrechterhaltung Posttraumatischer Belastungsstörungen sowie die Therapie Posttraumatischer Belastungsstörungen und traumabezogener Störungen.

Inhalt

Im Zentrum des Seminars steht die Vermittlung therapeutischer Fertigkeiten für den Umgang mit traumatisierten Personen. Die Kognitive Verhaltenstherapie hat sich als erfolgreiche Therapieform bei Posttraumatischen Belastungsstörungen erwiesen. Nach einer Einführung zu Beginn des Seminars ("Was sind traumatische Erfahrungen und typische Reaktionen darauf?") liegt deswegen das Schwergewicht auf der Vermittlung und Einübung kognitiv-verhaltenstherapeutischer Methoden, wie:

• Erarbeitung eines Therapierationals
• Identifikation der belastendsten Traumasequenzen und vorherrschenden Gefühle
• Vorbereitung und Durchführung der Konfrontation in sensu
• Kognitive Umstrukturierung

In der Praxis zeigt sich aber, dass viele Patienten - vor allem nach chronischer Traumatisierung - Probleme und Störungen zeigen, die eine Modifikation evidenz-basierter Standardmethoden nötig machen. Daher werden neuerdings zusätzlich imaginative Methoden zur Veränderung dysfunktionaler Kognitionen und Schemata eingesetzt. Auch diese werden im Seminar theoretisch vermittelt und eingeübt. Neben Kurzvorträgen und Falldarstellungen sollen in Kleingruppen Übungen durchgeführt und gemeinsam über die Möglichkeiten der Behandlung diskutiert werden.

Anmeldeschluss

26.09.2011

Kosten

Fr. 400.00 für SGVT-Mitglieder, Fr. 440.00 für Nicht-Mitglieder

Dauer

16 Lektionen/2 Tage

Literaturliste

  • Boos, A. (2005). Kognitive Verhaltenstherapie nach chronischer Traumatisierung. Ein Therapiemanual. Reihe: Therapeutische Praxis, Band 25, Göttingen: Hogrefe.
  • Ehlers, A., (2000). Posttraumatische Belastungsstörungen. Göttingen: Hogrefe.
  • Foa, E.B., & Rothbaum, B.O. (1998). Treating the trauma of rape: Cognitive-behavioral therapy for PTSD. New York: Guilford.
  • Herman, J.L., (2003): Die Narben der Gewalt. 2. Auflage. Paderborn: Junfermann Verlag.
  • Maier, T. & Schnyder, U. (Hrsg.), 2007.  Psychotherapie mit Folter-. und Kriegsopfern. Ein praktisches Handbuch. Bern: Huber.
  • Maercker, A., (2003). Therapie der posttraumatischen Belastungsstörungen. 2. ergänzte und überarbeitete Auflage. Berlin: Springer.
  • Schauer, M., Neuner, F. & Elbert, T. (2005). Narrative Exposure Therapy (NET). A Short-Term Intervention for Traumatic Stress Disorders after War, Terror, or Torture. Göttingen: Hogrefe.
  • Vetter S., & Smucker, M.R., (Hrsg.) (1997). Imagery Rescripting. Therapiemanual zur Behandlung von posttraumatischen Belastungsstörungen nach sexuellem Missbrauch. Thun: Vetter Druck.

 

 

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Die letzte Aktualisierung dieses Dokuments erfolgte am 27. Juli 2010