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Dienstag, 21. Februar 2017

Probleme und Konflikte in der Supervision

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Datum, OrtFreitag, 8. September 2017 in Basel
Beschreibung des
Workshops
Probleme und Konflikte in der Supervision
Dem Umgang mit und dem Nutzen von Unterschiedlichkeiten können belebende und erweiternde Dimensionen von Reflexion und Kreation innewohnen.
Supervision als personenbezogene berufliche Beratung dient besonders der Erweiterung der beruflichen Handlungskompetenz, Arbeitszufriedenheit und gesundheitlichen Selbstfürsorge. Einzelne und Gruppen erhöhen ihre individuellen und sozialen Selbstreflexionsfähigkeiten. Die Problem- Lösungsdynamik ist ein zentraler Aspekt der Supervision.
Steht weder das Wohlwollen noch die gemeinsame Kompetenz zur Problem-Lösung zur Verfügung, sondern rücken die Emotionen in den Vordergrund, geraten Personen in Konflikt und unter starken Stress.
Unklarheiten im Auftrag oder der Rolle genauso wie Unsicherheiten in den Erwartungen und Orientierungen der Supervisand*innen oder Auftraggeber*innen fördern Konflikte in der Supervision. Theoretische Modelle und Handlungswissen fördern Klärungswege in Prozessen gerade in schwierigen und unsicheren Situationen.
Themen
  • Auftragsklarheiten und Auswirkungen von Unklarheiten im Dreieckskontrakt, im Einzelsetting und in der Lehrsupervision
  • Unterscheidung von verschiedenen Niveaus der Handlungsfähigkeit als Analyserahmen für Beratungsformate am Beispiel Supervision und Konfliktmoderation/ Mediation
  • Fokussierung auf die Stressdynamik im Konflikt und Schlussfolgerungen für den Umgang
  • Beschwerdeverfahren am Beispiel der Arbeit der Ombudsstelle der Deutschen Gesellschaft für Supervision (DGSv), mit Ombudsleuten als dialogische Klärungsbegleitung auf der Grundlage der ethischen Grundsätze der DGSv
Methodisch wird es einen Wechsel zwischen Theorie und Praxisbeispielen geben, ergänzt durch kleine Demonstrationen und Erkundungsübungen. Besonders willkommen sind Beispiele aus der Praxis der Teilnehmenden. Bei Bedarf kann auch im Format Kleingruppe exploriert und reflektiert werden.
Die Teilnehmenden können Einfluss auf die Gewichtung der Inhalte nehmen.
Ich freue mich auf interessante Lernbegegnungen mit Lust und Freude am Forschen und Experimentieren.
ReferentinUlrike Herr, Erziehungswissenschaftlerin (Abschluss Diplompädagogik), Berlin Sozialtherapeutin, Supervisorin (DGSv), Lehrsupervisorin, Organisationsberaterin, Mediatorin (BM e.V.)
Ehrenamtliche Arbeit: Ombudsstelle der DGSv, Vorstand im BRJ e.V. (obundschaftliche Beratung in der Jugendhilfe), Vorstand von JaKuS e.V. (Hilfen zur Erziehung),
In freier Praxis tätig seit 1999, siehe auch www.ulrike-herr.de, Werkstatt für Supervsion - Coaching - Konfliktberatung- Organisationsentwicklung in Kleinmachnow /bei Potsdam und Berlin
AnerkennungKann bei der FSP als Fortbildung angegeben werden (8 Arbeitsstunden), das Veranstaltungsprogramm der SGVT ist als Fortbildung SGPP anerkannt (6.5 Credits), SAPPM (7 Credits)
Teilnehmerzahlbis zu 20 Personen
Anmeldeschluss11.08.2017
KostenFr. 200 für SGVT-Mitglieder, Fr. 270 für Nicht-Mitglieder
Arbeitsstundeninsgesamt 8 Arbeitsstunden à 50 Min, 9.00 Uhr - spätestens 18.00 Uhr

 

 

 

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