Depressionen
Inhalt
Was ist eine Depression?
Häufigste Symptome der Depression
Mögliche Formen der Depression
Entstehungsursachen der Depression
Wie werden Depressionen behandelt?
Einige Fakten zu den Depressionen
Literatur zum Thema Depression
Was ist eine Depression?
Wer kennt nicht Bemerkungen wie „ich fühle mich ganz depro bei diesem tagelangen Landregen“ oder den Ausspruch eines Teenagers nach einer enttäuschten Liebe „ich schiebe die grösste Depression“? - Eine solche Verwendung des Begriffs „Depression“ in der Umgangssprache täuscht über die Dramatik einer echten depressiven Erkrankung hinweg.
Stimmungsschwankungen, Stimmungstiefs, Schmerz, Trauer und Traurigkeit gehören zu den normalen menschlichen Gefühlsreaktionen auf schwierige Situationen, Enttäuschungen, Entbehrungen oder Verluste im Leben und im Alltag. Sie gehören zum Leben wie die Freude, Lust und Ausgelassenheit auch. Mit solchen „depressiven“ Verstimmungen wissen wir normalerweise umzugehen und werden damit fertig. Sie verschwinden gewöhnlich nach einer gewissen Zeit wieder.
Bleibt aber unser Stimmungstief über Tage und Wochen an uns kleben und zieht uns immer tiefer hinab, so dass jede Freude erlischt und wir als ganze Menschen von dieser seelischen Bedrücktheit und Traurigkeit erfasst werden, dann spricht man von einer Depression: Nicht nur die Gefühle, sondern auch das Denken und das Verhalten, aber auch die körperlichen Funktionen wie der Stoffwechsel werden davon erfasst. Die Fähigkeit zum Erleben von Freude kann völlig entschwinden, das Denken wird kreisend, grüblerisch und selbstanklagend. Die Betroffenen ziehen sich immer mehr zurück. Traurigkeit wird unter Umständen gar nicht mehr erlebt, Gefühllosigkeit und innere Leere herrschen vor. Die Betroffenen sind innerlich blockiert, so dass die nötigen Verrichtungen und Entscheide, um den Alltag zu meistern, zur Qual werden. Gleichzeitig werden die Betroffenen von Unruhe erfasst. Es treten Schlafstörungen auf und die körperliche Befindlichkeit verschlechtert sich zusehends. Im schlimmsten Fall erleben sich Depressive wie abgeschnitten von ihren Gefühlen und der Umwelt. Es können Wahngedanken oder Sinnestäuschungen auftreten. Sie erleben sich als völlig wertlos und sehen keinen Lebenssinn mehr, so dass nur noch die Selbsttötung als Ausweg gesehen wird.
Manchmal stehen aber hauptsächlich körperliche Beschwerden wie Appetitlosigkeit, Verdauungsprobleme und Kopfschmerzen im Vordergrund. Erst nach einer sorgfältigen Abklärung kann die dahinter liegende Depression erkannt werden.
Häufigste Symptome der Depression
Anzahl, Schweregrad und Dauer der einzelnen Symptome unterscheiden sich von Person zu Person. Einzelne Betroffene erleben viele, andere nur wenige Symptome.
Emotionale Symptome, Symptome im Verhalten und Denken
- Depressiv-gedrückte, trübsinnige Stimmung, Niedergeschlagenheit, am Morgen ausgeprägter als am Abend (Morgentief)
- Interessen- oder Freudeverlust an Aktivitäten, die üblicherweise angenehm waren; Schwung- und Lustlosigkeit, Gleichgültigkeit
- Gehetztheit, Getriebenheit, Ruhelosigkeit (arbeiten, ohne etwas zu Ende zu führen)
- Rückzug aus Partnerschaft, Beziehungen und Freundeskreis
- Verlust des Selbstvertrauens
- Pessimismus
- Selbstvorwürfe und ausgeprägte Schuldgefühle
- Wiederkehrende Gedanken an Tod oder Suizid
- Isolation, Einsamkeitsgefühle
- Grübeln oder Gedankenkreisen ohne erleichternde Lösung
- Schwierigkeiten, Entscheidungen zu fällen
- Verlangsamtes und vermindertes Denk- und Konzentrationsvermögen
Körperliche Symptome
- Gesichtsausdruck, Mimik, Körperhaltung wirken leblos, traurig und gequält
- Verminderter Antrieb oder gesteigerte Ermüdbarkeit
- Schlafstörungen mit morgendlichem Früherwachen, selten gesteigertes Schlafbedürfnis
- Morgendliches Stimmungstief mit abendlicher Aufhellung
- Appetit- und Gewichtsverlust, selten gesteigerter Appetit
- Abnahme sexueller Interessen
- Tendenz zu Alkohol-, Nikotin- und Medikamentenmissbrauch
- Hartnäckige, nicht auf Behandlung ansprechende Beschwerden wie Kopfschmerzen, Verdauungsprobleme, allgemeine Schwäche, Schwindel, chronische Schmerzen u.a.
Psychotische Symptome
- Wahn zu verarmen, am Unglück der Welt schuld zu sein, innerlich abzusterben, verfolgt zu werden, zum Untergang verurteilt zu sein, sich unrettbar versündigt zu haben usw.
- Sinnestäuschungen wie vorwurfsvolle Stimmen, die einem Sünde, Versagen und Wertlosigkeit vorwerfen. Das körperliche Empfinden, innerlich tot zu sein, Puls und Atem nicht mehr zu spüren. Das Riechen von Verwesung aus dem vermeintlich leblosen eigenen Körper.
Um eine Depression zu erkennen, kann man sich folgende Fragen stellen
- Kann ich mich noch freuen?
- Fällt es mir schwer (schwerer als früher), mich zu konzentrieren und Entscheidungen zu treffen?
- Hat mein Interesse an den Dingen des Lebens nachgelassen?
- Neige ich in letzter Zeit häufiger zum Grübeln?
- Scheint mir mein Leben häufig leer und sinnlos?
- Fühle ich mich müde, lustlos und ohne Schwung?
- Schlafe ich schlecht (schlechter als früher)?
- Habe ich oft - scheinbar grundlos - Kopfschmerzen oder Beklemmungen in der Brust?
- Habe ich keinen Spass mehr, mit meinem Partner sexuell zusammen zu sein?
- Bin ich so verzweifelt, dass ich nicht mehr leben will?
Werden einige oder sogar alle Fragen mit „Ja“ beantwortet, könnte sich hinter diesen Beschwerden eine Depression verbergen und es ist angezeigt, Hilfe bei einer Fachperson (Arzt, Psychologe) zu suchen.
Mögliche Formen der Depression
Aus fachlicher Sicht werden verschiedene Formen von Depressionen beschrieben, die sich in der Ursache, der Intensität, der Dauer, der Symptomatik und der Auftretensform unterscheiden:
- Anpassungsstörung: depressive Reaktion oder Trauer aufgrund einer Lebensveränderung, nach einem belastenden Lebensereignis oder nach einer schweren körperlichen Erkrankung; Dauer: 1 Monat bis maximal 2 Jahre
- Depressive Episode: depressive Verstimmung über mindestens 2 Wochen ohne direkt und unmittelbar nachvollziehbare Auslöser, wobei in Abhängigkeit der Anzahl und der Ausprägung der Symptome zwischen leichter, mittelgradiger und schwerer depressiver Episode unterschieden wird.
- Rezidivierende depressive Störung: wiederholte depressive Episoden mit störungsfreien Phasen oder mit einer anhaltenden depressiven Verstimmtheit (Dysthymie) zwischen den Episoden. Jede neue Depressionsphase lässt die Wahrscheinlichkeit einer Chronifizierung ansteigen.
- Dysthymie: chronische depressive Verstimmung, aber nicht so ausgeprägt wie eine depressive Episode. Beginnt häufig schon in der Adoleszenz bzw. im frühen Erwachsenenalter und dauert oft lebenslang.
- Zyklothymie: andauernde Instabilität der Stimmung zwischen leichter Depression und leicht angehobener Stimmung. Beginnt ebenfalls im frühen Erwachsenenalter und dauert meist lebenslang.
- Bipolare affektive Störung oder manisch-depressive Störung: Wechsel zwischen Phasen mit vermehrtem Antrieb, Aktivität und Euphorie (Manie, Dauer: 2 Wochen bis 5 Monate) und Phasen mit vermindertem Antrieb und Aktivität (Depression, Dauer: durchschnittlich 6 Monate). Zwischen den einzelnen Phasen kann es zu einer völligen Stabilisierung der Stimmung kommen.
- Manische Episode: leicht bis stark gehobene Stimmung mit starker psychischer und körperlicher Aktivität des Betroffenen.
- Depressive Störungen im Zusammenhang mit körperlichen Erkrankungen: z.B. Herzinfarkt, Wochenbettdepression, Parkinson, Chemotherapie bei Krebserkrankung (fatigue).
Entstehungsursachen der Depression
Wie bei vielen psychischen Störungen oder Erkrankungen kann man auch bei der Depression davon ausgehen, dass sie aus einem Zusammenspiel von Konstitution (Erbanlage) mit den biographischen Bedingungen (familiäres und soziales Umfeld, Erziehung, vermittelten Wertmassstäben, Traumata u.a.) und den aktuellen Lebensbedingungen und -ereignissen und dem Umgang mit diesen entsteht.
Je nach Konstitution und in der Kindheit erworbenen Lebensfertigkeiten kann eine bestimmte Lebenssituation oder ein aktuelles Ereignis einen mehr oder weniger starken Einfluss auf die Stimmung nehmen. Stimmungsveränderungen haben Einfluss auf die biochemischen Funktionsweisen im Gehirn und beeinflussen so den Menschen als Ganzes. Kann der Betroffene aus konstitutionellen Bedingungen heraus oder wegen eines Mangels an Lebensfertigkeiten kein Gegensteuer geben, wird diese biochemische Deregulation im Gehirn stärker und verselbständigt sich, so dass sich eine Depression entwickeln kann. Umgekehrt können diese biochemischen Steuerungen im Gehirn auch völlig willkürlich ihren Dienst verändern, so dass daraus eine Depression entsteht.
Wie werden Depressionen behandelt?
Die heute zur Verfügung stehenden Behandlungsmethoden für Depressionen sind auf ihre Wirkung gut untersucht, so dass die Chancen für eine erfolgreiche Behandlung hoch sind. Die Standardbehandlung von Depressionen heute ist eine Kombination von medikamentöser Behandlung (Antidepressiva) und Psychotherapie. Bei leichten bis mittleren Depressionen kann auch ein Versuch nur mit Psychotherapie sinnvoll sein. Depressionen ausschließlich mit Medikamenten ohne begleitende Fach-Psychotherapie zu behandeln, muss heute als Kunstfehler betrachtet werden.
Das Ziel der medikamentösen Behandlung ist, eine direkte Einflussnahme auf die gestörten neurobiologischen Abläufe des Gehirns zu erzielen, was die Wirkung der Psychotherapie auf die neurobiologischen Prozesse unterstützt. Dabei werden heute vor allem SSRI (selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer) eingesetzt. Aber auch die älteren trizyklischen Antidepressiva und die Monoamooxidasa-Hemmer (MAO) werden verschrieben. Der Einsatz von Johanniskrautpräparaten hat sich bei leichten bis mittleren Depressionen bewährt. Bei manisch-depressiven Störungen oder auch rezidivierender Depression werden z.T. noch andere Medikamente (Lithium und andere Mood-Stabiliser) eingesetzt. Entscheidend ist, dass die Art des Medikaments und die Dosierung individuell auf die betroffene Person abgestimmt sein muss und sich von Patient zu Patient unterscheiden kann. Manchmal ist auch eine Kombination von mehreren Medikamenten nötig. Leider können unangenehme Nebenwirkungen auftreten, insbesondere in der Anfangsphase der Einnahme eines Antidepressivas.
Bei der psychotherapeutischen Behandlung von depressiven Störungen haben sich heute vor allem die „Kognitive Verhaltenstherapie (KVT)“ und die „Interpersonelle Therapie (IPT)“ bewährt.
Die „Kognitive Verhaltenstherapie“ beinhaltet vier therapeutische Schwerpunkte, welche die Veränderung des innerpsychischen Umgangs mit sich selbst (depressives Verhalten) zum Ziel haben:
- Psychoedukation, d.h. Entwickeln von Erklärungsmodellen für die Depression und am Ende der Therapie auch Aufbau von präventiven Massnahmen.
- Wiederaufbau von angenehm erlebten und erfüllenden Aktivitäten.
- Erkennen und verändern der negativen (depressiven) Denkstrukturen und Bewertungsmuster, welche die depressive Stimmung bewirken.
- Aufbau von sozialer Kompetenz und mehr Selbstsicherheit; dabei werden auch Problemlösungsstrategien gelernt und eingeübt.
Die „Interpersonelle Therapie“ legt ihr Gewicht mehr auf die Verbesserung des Umgangs der depressiven Person mit ihrem sozialen Umfeld und wie die dabei entstehenden Konflikte besser gelöst werden könnten. Neben Psychoedukation zur Depressionsbewältigung bzw. Symptommanagement umfasst diese Bearbeitung der aktuellen interpersonellen Belastungen die vier Problembereiche:
- Unfähigkeit zu trauern, gestörter Trauerprozess nach Verlusten und Veränderungen im Lebensfeld der depressiven Person.
- Rollenwechsel im Leben der depressiven Person (z.B. Mutterschaft, Stellenlosigkeit).
- Interpersonelle Konflikte (Partner, Freunde etc)
- Interpersonelle Defizite (Einsamkeit, Isolation u.a.)
Bei den rezidivierenden depressiven Störungen werden mit grossem Erfolg zwei neue verhaltenstherapeutische Vorgehensweisen eingesetzt: die „Achtsamkeits-basierte kognitive Therapie zur Rückfallprophylaxe bei Depressionen (MBCT)“ und das „Cognitive Behavioral Analysis System of Psychotherapy (CBASP)“.
Bei der MBCT werden den Betroffenen Meditationstechniken kombiniert mit kognitiv-verhaltenstherapeutischen Strategien vermittelt. Mit diesen Methoden lernen sie, bei sehr feinen Befindlichkeitsveränderungen, die bisher innert kürzester Zeit eine erneute depressive Phase ausgelöst hatten, gelassen zu bleiben.
Psychotherapeuten, die mit dem CBASP arbeiten, vermitteln ihren schwer depressiven Patienten und Patientinnen auf sehr beharrliche und geduldige, aber auch direkte Art und Weise eine Vorstellung darüber, welche Auswirkungen ihr depressives Verhalten auf ihre Umgebung haben könnte. Sie motivieren sie, diesen Teufelskreis von negativen Konsequenzen genau zu analysieren, daraus auszusteigen und wieder - vielleicht sogar erstmals - aktiv Verantwortung für ihre Wirkung in ihrem sozialen Umfeld zu übernehmen.
Bei den manisch-depressiven Störungen steht neben „Kognitiver Therapie“ (Arbeit an den negativen Denk- und Bewertungsmustern) vor allem die Psychoedukation (Wissensvermittlung über die Krankheit) im Vordergrund. Dabei sollen die betroffenen Personen Stimmungsveränderungen - sowohl in depressiver aber insbesondere in manischer Richtung - frühzeitig erkennen lernen, damit sie diese mittels geeigneter Strategien und Medikamenten abdämpfen können. Ein wichtiger Teil dieser psychotherapeutischen Arbeit umfasst auch den Einbezug des persönlichen Umfelds des Erkrankten.
Einige Fakten zu den Depressionen
Depressionen gehören zu den häufigsten psychischen Störungen, d.h. gemäß WHO leiden 3-5% der Weltbevölkerung aktuell an einer ernsten Depression. Dabei werden aber nur diejenigen erfasst, welche irgendwo in Behandlung stehen. Die Dunkelziffer dürfte also wesentlich höher liegen.
Für Männer liegt die Wahrscheinlichkeit, im Laufe ihres Lebens an einer Depression zu erkranken, bei 12%, bei Frauen bis zu 26%. Aufgrund von neuen Hochrechnungen ist in den nächsten Jahren mit steigenden Zahlen zu rechnen und es werden immer jüngere Altersgruppen erfasst.
Depressionen betreffen nicht nur den depressiv Erkrankten selbst, sondern haben ebenfalls starke Auswirkungen auf sein Umfeld. Die Familie, die Kinder, die Ehepartner, die Freunde etc leiden mit. Oft ist auch die Arbeitsfähigkeit massiv oder ganz eingeschränkt. Unter diesem Blickwinkel vervielfachen sich die obigen Betroffenheitszahlen dramatisch und unterstreichen die Wichtigkeit einer adäquaten fachlichen Behandlung. Bei der psychotherapeutischen Behandlung von Personen mit depressiven Störungen sollten deshalb auch die Angehörigen mit einbezogen werden.
Depressionen sind lebensgefährlich, weil sie zu einem Selbstmord führen können. Über 75% der Personen, die einen Selbstmord versuchen, leiden an schwerer Depression. Bis zu 15% der depressiv Erkrankten begehen Suizid. Deshalb sollte ein Psychiater oder Psychologe aufgesucht werden, wenn eine Depression längere Zeit anhält und die Gedanken immer schwärzer und schwärzer werden und der Betroffene eventuell von Selbstmord spricht. - So kann u.U. Leben gerettet werden.
Die wichtigsten Fakten zum Schluss: Verschiedene Untersuchungen belegen sehr eindrücklich, dass die Erfolgsrate bei der Behandlung einer Depression bei Kombination aus gezielter Fach-Psychotherapie und medikamentöser Behandlung um die 70% liegt.
Literatur zum Thema Depression
- Dinner, P. (2005) Depression. 100 Fragen 100 Antworten. Verlag Huber, Bern.
- Hautzinger, M. (2006) Ratgeber Depression. Informationen für Betroffene und Angehörige. Verlag Hogrefe, Göttingen & Bern
- Josuran, R. / Hoehne, V. / Hell, D. (2003) Mittendrin und nicht dabei. Mit Depressionen leben lernen. Econ Taschenbuch, Düsseldorf.
Internet-Links
ipsilon.ch (Initiative zur Prävention von Suizid in der Schweiz)
Adresse des Autors
Claude Haldimann-Balli, lic. phil.
Fachpsychologe für Psychotherapie FSP
Gemeinschaftspraxis
Bahnhofstrasse 7
CH - 3072 Ostermundigen
Tel: 031 932 15 75
claude.haldimann@psychologie.ch
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Die letzte Aktualisierung dieses Dokuments erfolgte am 7. Dezember 2010

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